Die Kongregation der Schwestern von

der Heiligen Elisabeth

 

wurde auf Initiative von Dorothea Clara Wolff gegrϋndet, der sich bald Mathilde Merkert, deren leibliche Schwester Maria Louise Merkert und Franziska Werner anschlossen.

Ihr Hauptziel ist der unentgeltliche Dienst für die Bedϋrftigsten, vor allem für Leidende und Kranke in deren Wohnungen, ohne Rϋcksicht auf Alter, Stand, Nation und Religion.

Für den Beginn ihres Werkes wählten sie den 27. September 1842, den Gedenktag der heiligen Märtyrerärzte Cosmas und Damian.

Die Weihe an das heiligste Herz Jesu, die sie vor einem Herz-Jesu-Bild vollzogen, wird von diesem Tag an ein kostbares Erbe der Kongregation.

Nach vielen Schwierigkeiten erhält die Kongregation am 7. Juni 1871 das Belobigungsdekret von Papst Pius IX. und am 26. Januar 1887 die endgϋltige päpstliche Anerkennung durch Papst Leo XIII.

 

In den Jahren 1863 – 1865 lieβ Maria Merkert das Mutterhaus der Kongregation in Neisse errichten.

Die Schwestern bemϋhten sich erfolgreich um den Ausbau und die innere Stärkung der jungen Ordensgemeinschaft.

Die Kongregation wuchs schnell und dehnte ihren Wirkungskreis bald ϋber Schlesien und deutsche Landesgebiete hinaus nach Polen, Schweden und Norwegen aus.

Wie ein Schmetterling breitete die junge Gemeinschaft ihre Flϋgel aus, um alle zu erreichen, die Hilfe brauchen.

Nach dem Beispiel der hl. Elisabeth und ihrer Gründerinnen dienen die Schwestern Armen, Kranken, Alten und Verlassenen in deren Wohnungen und in Krankenhäusern.

In Pflege- und Erziehungsheimen betreuen sie körperlich und geistig behinderte oder entwicklungsgestörte Kinder; in Kindergärten und Schulen widmen sie sich der allgemeinen und religiösen Bildung von Kindern und Jugendlichen; sie helfen, wo Hilfe gebraucht wird, und antworten so auf die aktuellen Nöte in der Welt.

 

Auf Initiative unserer Kongregation wurde 1985 der Seligsprechungsprozess der Mitgrϋnderin und ersten Generaloberin Mutter Maria Merkert eröffnet.

Maria Louise, wie sie mit Taufnamen hieß, hat ihr ganzes Leben den Kranken und Armen gewidmet, in denen sie die “die leidenden Glieder Christi” erkannte. So erhielt sie den Ehrentitel “Schlesische Samariterin”.

Der Seligsprechungsprozess fand seinen Abschluss mit dem Dekret vom 1. Juni 2007, in dem Papst Benedikt XVI. ein Heilungswunder auf die Fϋrsprache der Dienerin Gottes Maria Merkert anerkannte.

Dadurch war der Weg frei fϋr ihre Seligsprechung, auf die viele Schwestern jahrzehntelang sehnsϋchtig gewartet haben. Am 30. September 2007 wurde Maria Louise Merkert in Neisse selig gesprochen, in der Stadt, die Zeugin der bedingungslosen Hingabe ihres Lebens an Gott und die Mitmenschen war.

 

Zurzeit wirken die Schwestern von der hl. Elisabeth in 19 Ländern: in Polen, Deutschland, Norwegen, Schweden, Italien, Brasilien, Bolivien, Tschechien, Dänemark, Georgien, Israel, Palästina, Kasachstan, Litauen, Paraguay, Russland, Ukraine, Ungarn und Tansania.

 

Generationen von Schwestern haben die Geschichte der Kongregation der Schwestern von den hl. Elisabeth geschrieben und schreiben sie weiter.

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© Congregazione delle Suore di Santa Elisabetta